Montag, 2. Februar 2015

Reiselust

Reisen macht Spaß. Neue Länder und Orte kennen lernen oder genauso bereits schon einmal besuchte Gegenden wieder sehen. Dabei spielt die Jahreszeit kaum eine Rolle. Der Winter mit seinen kalten und frostigen Tagen animiert einerseits zum Ski- und Rodelurlaub in den Alpen oder den Mittelgebirgen, genauso wie es viele Menschen zu dieser Jahreszeit in wärmere Gefilde drängt. Ebenso ist nun der Moment gekommen, an den nächsten Sommerurlaub zu denken. Frühbucher können viele Vorteile in Anspruch nehmen. Ob es nun eine spontane Reiseentscheidung ist oder der lange geplante Sommerurlaub, es lohnt sich die Unterstützung von Profis in Anspruch zu nehmen. Um die Qual der Wahl bezüglich des Reiseziels etwas zu erleichtern, hier nun ein paar Tipps zu Destinationen für die Winterferien wie auch für den kommenden Sommerurlaub. Skiferien in Deutschland Wer glaubt, dass Skifahren nur in den Alpen oder Voralpen innerhalb Deutschlands möglich ist, der sollte einmal einen Blick auf die verschiedenen Skigebiete werfen. Mehr als 20 verschiedene Regionen sind als Skigebiete mit entsprechender Infrastruktur ausgewiesen. Dazu gehört beispielsweise der Brocken im Harz, der gleichzeitig das nördlichste deutsche Skigebiet darstellt. Genauso finden sich Skilifte und Abfahrten in der Eifel, dem Frankenwald, im Sauerland, dem Zittauer Gebirge, dem Schwarzwald und natürlich dem Bayrischen Wald oder dem Elbsandsteingebirge. Die zahlreichen deutschen Mittelgebirge zeichnen sich aber nicht nur durch schöne Abfahrten oder Loipen aus. Gleichzeitig lässt es sich hier wunderbar Wandern oder einfach nur die herrliche Aussicht genießen. So etwa der Schwarzwald im Süden von Baden Württemberg mit dem fast 2000 m hohen Feldberg. Die wunderbare Landschaft mit tiefen Wäldern, einsam gelegenen Bauernhöfen und nicht zuletzt einer hervorragenden Gastronomie laden ein zum entspannen. Dabei lässt sich an vielen Aussichtspunkten das beeindruckende Panorama der Schweizer Alpen genießen. Skiferien in Europa Genauso wie Deutschland können unsere Nachbarn mit schönen und teils preiswerten Skigebieten trumpfen. So etwa die tschechischen Mittelgebirge. Natürlich können die südlichen Anrainer wie die Schweiz, Österreich und auch Frankreich als Alpenländer mit schneesicheren Gletschergebieten trumpfen. Die örtlichen Reisebüros bieten zu deutschen wie europäischen Skigebieten ausführliche Informationen. Ab in die Wärme Nicht jeder beziehungsweise jede Reiselustige kann sich für den Winter erwärmen und sucht lieber die südliche Sonne. Im Zeitalter der schnellen Flugverbindungen sind Sonne, Strand und Meer selbst im tiefsten Winter nur noch ein paar Stunden entfernt. Beliebte Reiseziele, um den kalten Temperaturen zu entfliehen, sind die Kanaren sowie die Karibik. Teneriffa genauso wie Gran Canaria oder Fuerteventura als Inseln des ewigen Frühlings bieten milde und angenehme Temperaturen, wenn in Deutschland der Frost auf den Straßen glitzert. Die Flugzeit beträgt etwa 4 Stunden und schon kann der Reisende die südliche Sonne genießen. So zum Beispiel am Playa de Ingles auf Gran Canaria. Wer es noch etwas heißer möchte, muss etwas länger fliegen, wird dafür aber mit jadegrünem, wunderbar warmen Wasser und schneeweißen Stränden belohnt. Kuba, die Dominikanische Republik genauso wie Florida sind ausgesprochene Winterreiseziele, die sich durchaus kurzfristig buchen lassen. Wer seinen Winterurlaub unter Palmen verbringen möchte, ist in Miami Beach genauso gut aufgehoben wie in Varadero auf Kuba oder Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Ihr Reiseveranstalter kann Ihnen zu allen genannten Destinationen entsprechende Angebote auch als All inclusive machen. Den Sommerurlaub planen Frühbucher können nicht nur mit günstigeren Konditionen bei der Buchung rechnen, sie haben oft auch noch die Auswahl bei der Wahl des passenden Hotels oder bestimmten Veranstaltungen vor Ort. Darum lohnt es sich durchaus, den kommenden Sommerurlaub ins Auge zu fassen. Deutschland stellt gerade für die großen Ferien nach wie vor das beliebteste Reiseziel der Deutschen selbst dar. So etwa die Küstengebiete Schleswig Holsteins und die vorgelagerten Inseln an Nord- und Ostsee, oder eine Radwandertour durch die mecklenburgische Seenplatte. Aber auch die europäischen Nachbarn zeigen sich im Sommer von ihrer besten Seite. So wie die östlichen, neu erschlossenen Urlaubsgebiete in Bulgarien oder Kroatien. Nicht zu vergessen natürlich die Klassiker Italien, Spanien und Griechenland. Sehr günstigen und schönen Urlaub verspricht die Türkei mit ihrer östlichen Mittelmeerküste. Eher etwas mondän geht es hingegen an den französischen Küsten des Mittelmeeres und des Atlantik zu. Nizza genauso wie Biarritz bieten das „savoir vivre“ auf unnachahmliche Art. Fernreisenden steht die ganze Welt offen. Sei es nun die Brandung am Kap Horn in Südafrika, die Wüstenstadt Alice Springs mitten im Australischen Outback oder der Dschungel am Amazonas in Brasilien. Für alle Ziele, selbst wenn sie etwas exotischer sind, bieten die Reiseveranstalter und Reisebüros entsprechende Angebote bis hin zur kompletten Organisation. Einfach mal vorbeischauen.

Sonntag, 1. Februar 2015

Günstig reisen oder Urlaub machen

Die schönsten Wochen des Jahres auf Reisen zu verbringen, ist gerade in Deutschland sehr beliebt. Nicht umsonst ist die deutsche Bevölkerung schon mehrere Male zum Reiseweltmeister erklärt worden. Allerdings gab es im Jahr 2012 eine Ablösung auf dem Thron. Die Chinesen gaben in diesem Jahr mehr für Urlaub aus als die Deutschen. Dabei muss es nicht unbedingt der teure 5-Sterne-Urlaub inklusive First-Class-Flug sein. Schon der normale Urlaub schlägt kräftig zu Buche, und wenn der für eine ganze Familie organisiert werden muss, erst recht. Es geht aber auch anders. Nur erfordert dies etwas Umsicht und, wenn möglich, etwas Flexibilität. Das größte Handicap gerade für Eltern mit schulpflichtigen Kindern ist die Hauptsaison, die logischerweise immer dann ist, wenn Schulferien anstehen. Automatisch ziehen zu diesem Zeitpunkt sowohl Flug- wie Hotelpreise kräftig an. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und Mitleid mit den Eltern ist von der Reiseveranstalterfront nicht zu erwarten. Wer gezwungen ist, den Urlaub in der Hochsaison zu nehmen, wird in den sauren Apfel beißen müssen, dass alles etwas teurer als in der Neben- oder Nachsaison ist. Was kann die Urlaubsreise vergünstigen? Viele Urlauber buchen bevorzugt einen Pauschalurlaub, der in der Regel auch die preisgünstigste Form des Verreisens darstellt, da die Reiseveranstalter Hotel- und Flugkontingente lange im Voraus kaufen und die dabei ausgehandelten Rabatte zumindest teilweise an den Kunden weitergeben. Doch wie so oft ist der beste Weg des Sparens der Vergleich und der lohnt sich gerade in der Hauptsaison. Doch Vorsicht. Nicht jede Vergleichsplattform im Internet spuckt tatsächlich die günstigsten Angebote für ein bestimmtes Reiseziel aus. Dann kommt noch die Hürde der Online-Reiseportale, wenn denn online gebucht wird. Hier hat im Jahr 2013 eine große Computerzeitschrift einen Vergleichstest unter den 15 größten Online-Reiseveranstaltern gemacht und hatte bei jedem der Portale etwas zu bemängeln. Als Testsieger stellte sich schließlich Thomas Cook heraus, was aber nicht bedeutet, dass die anderen wie travelchannel.de oder HolidayCheck wirklich schlechter waren. Vor allem verändern sich die Reiseangebote auch in der Hauptsaison relativ schnell. Es lohnt sich also wirklich, hier etwas mehr Zeit zu investieren. Eine Besonderheit sei hier für Großfamilien herausgehoben. HolidayCheck sieht in seinen Suchformularen bis zu 6 Kinder vor, während der Rest bei drei aufhört. Individualurlaub Allein schon dieser Begriff macht es oft teurer, da dies ein Spezialgebiet ist, das von Nischen-Reisebüros abgedeckt wird, die dem Urlauber das ganz besondere Feeling bieten möchten, natürlich gegen entsprechende Bezahlung. Der Individual-Urlaub lässt sich aber auch selbst organisieren und das ist nicht einmal allzu schwierig. Im Grunde geht es auch beim Individual-Urlaub hauptsächlich um die Anreise, die Unterbringung und die Abreise. Je nach Ziel entscheidet sich das Reisemittel. Flugzeug, Bahn, Bus oder eigenes Fahrzeug. Ökologisch und ökonomisch ist der Fernreisebus der ungeschlagene König unter den Reisemitteln. Wer also auf dem eigenen Kontinent seinen Urlaub verbringt, fährt mit dem Bus im wahrsten Sinne des Wortes am günstigsten und am umweltfreundlichsten. Kontinente werden heute mit dem Flugzeug verbunden, deshalb ist das Schiff hier erstmal außen vor. Beim Abflug wie bei der Ankunft macht sich der jeweilige Flughafen, auf dem gestartet und gelandet wird, im Preis des Flugtickets durchaus bemerkbar. Für richtig lange Strecken lohnt es sich durchaus, im benachbarten Ausland abzufliegen, statt Frankfurt an Main etwa Brüssel. Auch das Hotel kann auf eigene Faust im Urlaubsland gesucht und gebucht werden. Online sind heute fast alle und etwas Englisch-Kenntnisse besitzen die meisten Menschen auch, dann also an den Rechner und los geht’s.

Samstag, 31. Januar 2015

Was sollte beim Reisegepäck beachtet werden?

Wer kennt es nicht? Entweder wurden zu viele und die falschen Sachen eingepackt oder auf Rücksicht auf das maximale Gewicht beim Handgepäck im Flugzeug fehlen nun am Zielort wichtige Dinge. Das perfekt gepackte Reisegepäck ist eine Kunst, die meist nur Routiniers beherrschen. Wer nur ein- oder zweimal pro Jahr verreist, weiß meist selbst nicht, wie Er oder Sie sich vor Ort verhalten werden. Das macht das Packen schwierig. Aber mit einer Checkliste lassen sich zumindest die größten Ärgernisse verhindern. Die ultimative Reisegepäck Checkliste Was genau in einen Koffer oder eine Tasche gehört, hängt vom Zweck des Aufenthalts ab. Es wird aber immer gerne zu viel mitgenommen. Darum ist das Reisegepäck Gewicht ein Problem für viele Airlines und die Einhaltung der Gewichtsobergrenzen wird immer restriktiver gehandhabt. Reisegepäck Flugzeug: 1. Flüssigkeiten im Handgepäck. Es sind 10 mal 100 ml. erlaubt. Dabei gilt die Mengenangabe auf dem Behälter. Alle Behälter müssen in einem Klarsichtbeutel mit einem maximalen Volumen von einem Liter verpackt sein und bei der Kontrolle unverlangt vorgezeigt werden. 2. Das Handgepäck darf bei den meisten Airlines das Gewicht von 6 Kg nicht übersteigen und auch die Größe ist vorgegeben, um ein Verstopfen der Gepäckablagen im Flugzeug zu vermeiden. 3. Lockere Bekleidung für Stadtbummel 4. Ersatzschuhe 5. Medikamente gegen Reisekrankheit und Durchfall sowie Kopfschmerzen können in den für den Eigenverbrauch üblichen Mengen mitgeführt werden. 6. Unterwäsche 7. Lektüre für Regentage 8. Badezimmerutensilien, Zahncreme und Bürste, Rasierwasser, Deo. Große Flaschen mit mehr als 100 ml. Inhalt nicht im Handgepäck mitführen. 9. Reiseadapter 10. Eine Oberbekleidung für kühlere Tage oder Nächte Im Handgepäck sollten wertvolle Dinge wie der Laptop und eventuell ein Notfallset untergebracht werden, damit im Falle des Abhandenkommen des großen Koffers zumindest die ersten drei Tage überstanden werden können. Aber bei 6 Kg ist in der Regel Schluss. Welche Vorteile bietet eine Versicherung für Reisegepäck? Da Grundsätzlich alle Airlines für abhandengekommenes Reisegepäck Ersatz leisten, dieser Betrag aber nach Oben begrenzt ist, macht eine Reisegepäck Versicherung durchaus Sinn, soweit der Inhalt des Koffers von hohem Wert ist. Reisegepäckversicherungen decken dabei ja noch weitere Vorkommnisse ab außer dem Abhandenkommen des Reisegepäck Flugzeug. Zusätzliches Reisegepäck verschicken ist eine Variante, wenn mehr Gepäck benötigt wird. Meist kommt das Verschicken des Gepäcks als Frachtgut preiswerter als die Gebühr für Übergepäck. Fazit Im Verhältnis zur Anzahl der Reisenden verschwinden relativ wenige Gepäckstücke. Wenn dann aber deren Wert nicht vollständig ersetzt wird, ist das Ärgerlich. Darum ist eine Reisegepäckversicherung eine gute Lösung.

Freitag, 30. Januar 2015

Die Zukunft des Reisens: Geschäftsreisen werden mit Urlaub verbunden

Wie verhalten sich zukünftige Generationen in Bezug auf den Urlaub und Geschäftsreisen? Schon heute wird vermehrt beobachtet, dass Geschäftsreisen immer öfter mit Urlaubstagen verknüpft werden. Dass also das Geschäftsreiseziel gleichzeitig als Urlaubsdestination dient. Wird sich dieser Trend noch verstärken? Arbeit und Freizeit verknüpfen sich Trotzdem die Zentren dieser Welt mittels Datenleitungen verknüpft sind, die nicht nur den Austausch von Daten erlauben, sondern zugleich Videokonferenzen ermöglichen, sind Geschäftsreisen nach wie vor unumgänglich. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und gerade im Bereich der Spezialisten, gleich welchen Sektors, sogar noch verstärken. Genauso wird sich in der Zukunft das Arbeitspensum im mittleren und gehobenen Management anheben. Um dies auszugleichen, statten viele Firmen die Positionen ihrer Manager und leitenden Angestellten mit entsprechenden Benefits aus. Denn nur ein zufriedener Mitarbeiter stellt seine Arbeitskraft voll und ganz in den Dienst seines Arbeitgebers. Gerade im Bereich des mittleren Managements fallen auf Geschäftsreisen wichtige Entscheidungen. Alleine im Bereich des Einkaufs wie Verkaufs kann dies entscheidend für die Zukunft des Unternehmens sein. Darum sind schon heute einige Unternehmen durchaus damit einverstanden, wenn ein Mitarbeiter auf einer Geschäftsreise noch ein paar Tage Urlaub anhängt. Natürlich ist hierbei die korrekte Trennung zwischen privat und geschäftlich wichtig. Laut der Studie eines Online-Reiseportals verhalten sich 34 % aller Geschäftsreisenden korrekt bei der Abrechnung der Spesen. Das wird sich in den Ohren der Arbeitgeber weniger erfreulich anhören, denn eigentlich erwarten diese natürlich einhundert Prozent richtige Abrechnungen der Spesen. Jedoch wissen auch die „Chefs“ das sich gerade auf Geschäftsreisen Privat und Unternehmen manchmal schwer trennen lassen und ein zu tiefes Nachprüfen der zur Abrechnung eingereichten Belege könnte dazu führen, dass dem Mitarbeiter die Lust am Reisen für das Unternehmen vergeht. Hier ist Toleranz auf beiden Seiten gefragt. Was bringt die Zukunft In der gleichen Studie des Reiseportals wurden Menschen der Generation Y nach ihrem zukünftigen Verhalten befragt, Mit der Generation Y sind die Jahrgänge ab 1980 gemeint, die in nächster Zeit Tonangebend sein werden. Hier zeigt sich ein Wertewandel hin zu dem Streben nach Glück und Zufriedenheit. Die immateriellen Dinge wie Erholung und Freizeit erhalten in dieser Generation einen höheren Stellenwert. Demzufolge wird der Anteil an Geschäftsreisenden steigen, die Geschäftsreise und Urlaub miteinander verknüpfen. Warum sollte beispielsweise ein Angestellter des mittleren Managements aus Hamburg seine regelmäßigen Flüge nach München - in die Landeshauptstadt Bayerns und der nächstgelegenen Flughafenstadt von Berchtesgaden, nicht dazu nutzen, in der „Weltstadt mit Herz“ an den Geschäftstermin anschließend ein paar Tage Urlaub zu verbringen oder im Berchtesgadener Umland ein bisschen Ski zu fahren. Gerade für Bewohner der norddeutschen Tiefebene bieten München und Berchtesgaden mit den nahen Alpen viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Die Arbeitgeber werden sich mit dem Umstand, das Freizeit und Arbeit auf Geschäftsreisen miteinander verknüpft werden, in Zukunft wohl abfinden müssen. Denn die Gruppe der Generation Y, die auch als Millennials bezeichnet werden, ist deutlich kleiner als die aktuell dominierende Generation ab Geburtsjahr 1960. Das bedeutet weniger Auswahl an den Hochschulen für frei werdende Stellen. Der Wert hoch qualifizierter Arbeitnehmer steigt und damit natürlich ebenso deren Spielraum für Vergünstigungen in den Arbeitsverträgen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Karikaturen


Fanatische Moslems wollten die Redaktion der dänischen Zeitung überfallen, die die Mohamed-Karikaturen zuerst veröffentlichte, und möglichst viele Menschen töten.
Fanatiker gibt es in jeder Religion. Was mich wirklich stört: Ich höre keinen empörten Aufschrei in der muslimischen Welt. Ist der Islam doch nicht so friedliebend, wie Ihn die liberalen Verteidiger ihrer Religion gerne darstellen?
Ich höre keine Stellungnahme von islamischen Rechtsgelehrten, die diese geplante Untat verurteilen. Ich höre nur Schweigen.
Dieses Schweigen kann ich dann nur als stilles Einverständnis interpretieren. Das bedeutet im Klartext: Die aus dem achten Jahrhundert stammende Interpretation des Koran durch islamische Rechtsgelehrte, das Allah allein der Schöpfer der Welt ist und damit kein Mensch sein Ebenbild erschaffen darf, über das Leben eines Menschen gestellt wird.
Nicht der Koran ist Gefährlich, aber seine Interpreten und die schweigende Mehrheit.
Aus diesem Grund habe auch ich eine Mohamed-Karikatur "erschaffen", wohl wissend das ich mich damit auf eine Stufe mit Allah stellen will und hätte ich die Macht: Ich würde diese kranken Wahnsinnigen in die Wüste schicken, aber eine ohne Öl, und dort sollen Sie dann ihren Koran interpretieren und sich gegenseitig den Schädel einschlagen.

Mittwoch, 2. September 2009

Kollegen

Es gibt Menschen, die man nicht braucht. In der Freizeit versucht der normale Mensch sich mit Personen zu umgeben, die Ihm oder Ihr angenehm sind. Allen anderen geht man aus dem Weg, oder geht nicht hin, wo "die" sind. Schwierig ist das bei den lieben Verwandten. Ab und an stehen Pflichtbesuche an, die sich schwer vermeiden lassen, will man nicht gleich als Eigenbrötler abgestempelt werden. Am besten geht man dem aus dem Weg, indem man keine Verwandten hat oder nicht mehr hat. So mancher Mörder von Eltern und Geschwistern hatte vielleicht genau das im Sinn. Gut, das ist etwas übertrieben. Aber wenn wir Erlich zu uns selber sind, müssen wir uns eingestehen, das Mordgelüste nicht so selten sind. Oder zumindest der betreffenden Person so richtig eine aufs Maul. Ich für meinen Teil habe den Vorteil, das die nächste Verwandschaft dreihundersechzig Kilometer weit entfernt wohnt. Das erspart auch so tolle Anrufe wie:" Kannst du uns beim Umzug helfen, du bist doch groß und kräftig........"
Oder ähnlich gelagertes wie Umbau und Renovierung. Bei meinen seltenen Besuchen, meist zu irgendwelchen Anlässen wie runder Geburtstag oder auch mal Weihnachten verbringe ich gerne ein oder zwei Tage im Kreise der Familie. Ich bin dann aber auch genauso gerne wieder auf der Autobahn Richtung Heimwärts, in meine wunderbare einsame Junggesellen-Bude.
Wem man nicht aus dem Weg gehen kann, sind Kollegen. Bestimmten Kollegen natürlich. Zu achtundneunzig Prozent sind Kolleginnen und Kollegen verträgliche nette Menschen, die genau wie ich ihren Job erledigen wollen und sich dann gerne wieder in die verdiente Freizeit verabschieden. Dann gibt es da diese zwei Prozent die unter mehreren Begriffen meinerseits firmieren. Das beginnt bei der normalen Nervensäge, der der Hyperfreundliche folgt. Dann die Schleimer. Darauf folgt der Wichtigtuer. Beim Wichtigtuer unterscheide ich zwischen permanentem Wichtigtuer und die schlimmere Sorte der Wichtigtuer vor Fremden. Die Sorte, die sonst total Kollegial tut und sich sofort beginnt aufzuspielen, wenn eine andere Person, möglichst eine eventuell Karrierefördernde, auftaucht. Nun zu den "Verbiesterten". Den ganzen Tag rennen die armen Schweine mit Leichenbittermine herum. Die Welt ist ja so schlecht. Die extreme Sorte der "Hinterhältigen" sind ein besonderes Kapitel. Vorne rum Lieb, Freundlich und Nett, haben Sie bereits längst begonnen, den "lieben Kollegen" anzuschwärzen wo es nur Geht. Doch der absolute Spitzenreiter ist und bleibt für mich das gewöhnliche Arschloch. Unfreundliche Deppen, die nur ihre eigene Meinung gelten lassen und jeden der in der Hierarchie vermeintlich unter Ihnen steht wie Dreck behandeln. Bei der Sorte könnte ich Stundenlang ohne Bezahlung.......
Denken Sie sich den Rest.